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Nach der Schicht - Musikalische Grüße aus Werminghoff

Pünktlich zu Weihnachten lag ein musikalischer Gruß aus Werminghoff auf dem Gabentisch. Eine reizvolle kleine Projektidee fand mit einer CD ihren Abschluss. Die Geschichte ist schnell erzählt: Museumsmitarbeiterin und Kuratorin im Team zur neuen Dauerausstellung, Sophia Müller, erhielt eine original Mandoline aus dem legendären Preibschen Mandolinenorchester Werminghoff als Ausstellungsobjekt.  Der Gast soll sie nicht nur betrachten sondern auch 'hören' können. Doch wie klang um 1920 eine solche Mandoline, die beliebte Arbeitergeige? Welche Titel waren beliebt? Was hörte und sang man im Verein und nach der Schicht? Hier konnte der Männerchor Lohsa helfen. Er übereignete dem Museum nicht nur zwei original Chorbücher von 1919 mit Partiturfragmenten des ehemaligen Werkschores Werminghoff. Er war bereit für ein ungewöhnliches Projekt. Das Bundinstrumentenorchester des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden, das Gitarrenorchester 'Iuventa Musica' Hoyerswerda und der Männerchor Lohsa fanden sich musikalisch zusammen und spielten das alte längst vergessen geglaubte Liedgut wieder ein. Etwa 80 Sänger und Musiker von jung bis alt fanden sich zusammen, Spaß hatten sie alle. Das Ergebnis kann sich hören lassen.
'Das Liedgut wird künftig in der neuen Dauerausstellung zu hören sein. Daher ist die Auflage stark limitiert.' so Museumsleiterin Kirstin Zinke. 'Wer also schon einmal vor der Eröffnung am 3. Juli 2020 in die Ausstellung hinein hören möchte, hat hiermit eine schöne Möglichkeit. Ein origineller und ganz besonderer bergmännischer Gruß aus der Region.' Der musikalische Gruß ist ausschließlich über die Energiefabrik für 9,99 € zzgl.1,55 € Versand per E-Mail oder Telefon: 03571 604267 zu beziehen.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014 - 2020 finanziell unterstützt.