Aktuelles

Baustellenbesichtigung am 9. März 2019

Sechs Personen waren den Einladungen des Fördervereins Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode e. V. und von Kirstin Zinke, Museumsleiterin der Energiefabrik Knappenrode, zu einer Information zum aktuellen [Bau-]Geschehen gefolgt. Für den Förderverein war es nicht die erste Besichtigung der Baustelle und es konnte festgestellt werden, dass die bisher nur vom Papier und aus Berichten bekannten Vorstellungen Gestalt annehmen. Die Baustelle erstreckt sich auf den Außenbereich des Museumsgeländes und auf den Innenbereich der Fabrik III. Die Besichtigung begann am Infozentrum. Von hier aus ging es auf dem derzeitigen Besucherweg entlang der Männerkaue und des Meisterbads Richtung Brikettfabrik. Am ehemaligen Standort des Kesselhauses wird auf der durch die alten Kesselhausmauern begrenzten Fläche eine moderne Veranstaltungsfläche entstehen. Bei der zukünftigen Einzäunung der Museumsfläche sollen die jetzigen Zaunsfelder, mit Abbildungen aller Lausitzer Förderbrücken als gestalterische Elemente, weiter genutzt werden. Auf dem Weg zur Fabrik III entlang der neu errichteten Werminghoff-Straße [einschließlich Parkplätze für PKW und Busse] konnten sich die Teilnehmer ausführlich zur geplanten Nutzung der 30-KV-Station, zum Gebäude der alten Lehrwerkstatt und zur Gestaltung des Außengeländes informieren.

Im Innenbereich der Fabrik III erläuterte Museumsleiterin Kirstin Zinke, wie die künftige Nutzung der verschiedenen Bereiche geplant ist. Es entstehen Werkstätten, Depoträume für die Sammlungen, Verwaltungsräume und Räume für die zukünftige Dauerausstellung. Die Räume der Öfen- und Feuerstättenausstellung werden ertüchtigt, damit diese weiterhin für Ausstellungen genutzt werden können. Offen ist noch, wie und an welchem Ort die Ofensammlung innerhalb des Gesamtkonzepts am besten präsentieren werden kann.

Anfang April 2019 wird der nächste Bauabschnitt starten: die künftige Medienversorgung des Museums einschließlich des Verwaltungsbereiches der Fabrik III und die Erschließung der künftig nicht mehr museal genutzten Gebäude. Die Energiefabrik hat auch in der Bauphase an Sonn- und Feiertagen und nach Voranmeldung für die Besucher geöffnet. Das Museum ist trotz der Baustelle, oder gerade deswegen, einen Besuch wert.