Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale | 30. September - 28. Oktober

Eine Wanderausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Vom 30. September bis 28. Oktober zeigt die Tuchfabrik Gebr. Pfau eine Wanderausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Anhand von ostdeutschen Lebensgeschichten dokumentiert die Ausstellung die Treuhand-Geschichte.
30 Jahre nach der politischen Wende in der DDR, der Grenzöffnung und der deutschen Vereinigung beschäftigt ein Thema viele Menschen nach wie vor besonders stark: das Agieren der Treuhandanstalt. Laut Gesetz sollte die Treuhand das ehemalige volkseigene Vermögen privatisieren und Arbeitsplätze sichern sowie neue schaffen. Die Realität sah oft anders aus. Millionen Menschen wurden arbeitslos. Sie erlebten Existenzangst sowie die Abwertung ihrer beruflichen Qualifikation und ihrer individuellen Lebensleistungen.
Viele empfanden das Agieren der Treuhand als Schicksalsschlag. In letzter Zeit ist das Bedürfnis der Betroffenen gewachsen, sich über die individuellen Erfahrungen auszutauschen. In der Wanderausstellung 'Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale' kommen solche Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort. Auf Ausstellungstafeln wird von ihren Lebensgeschichten und Erfahrungen berichtet. Sie vertreten dabei exemplarisch Branchen und Betriebe der ostdeutschen Wirtschaft.
Eröffnet wird die Ausstellung in der Tuchfabrik Gebr. Pfau am 30. September um 18:30 Uhr mit Christa Luft [Wirtschaftsministerin in der Modrow-Regierung], Peter Porsch [Vorstandsvorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen] und Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und alle Interessierten sind zur Eröffnung und der anschließenden Podiumsdiskussion herzlich eingeladen.

 

Öffnungszeiten:
Donnerstag, Freitag | 10 - 17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag | 14 - 17 Uhr

Weitere Informationen