Vereinskurier - Ausgabe 11 - August 2004

Dr. Günter Schmidt

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins Industriemuseum Chemnitz e.V.,

im Januar 2005 begehen wir im FIM den 10. Jahrestag der AGr Vereinsleben. Als zweite AGr neben der Textiltechnik konstituierte sie sich unter meiner Leitung. Ihre Aufgabe war, durch Exkursionen, Vorträge u. ä. Veranstaltungen die Mitglieder einander näher zu bringen und sie mit der regionalen Industriegeschichte bekannt zu machen.

Noch 1995 fanden neun Veranstaltungen statt, sieben Objekte (Museen, denkmal-geschützte Anlagen) wurden besucht, drei wissenschaftliche Zusammenkünfte (zu F. M. A. Voigt, J. E. Reinecker) organisiert; die Jahresabschlussveranstaltung fand in der Saigerhütte Olbernhau-Grünthal statt.

Mit den Jahren bekamen wir Übung bei der Planung des Vereinslebens, befragten die Mitglieder, orientierten uns an deren Vorschlägen. Sie fanden ihren Niederschlag in den von den Jahreshauptversammlungen beschlossenen Plänen; sie sahen außer Exkursionen stets auch Jahresabschlussveranstaltungen vor.

In 60 Veranstaltungen, die zwischen 1995 bis 2003 allein von der AGr organisiert wurden, sind 94 Objekte besucht worden, acht wissenschaftliche Veranstaltungen fanden statt; seit 1998 wurden 37 Berichte angefertigt. In ihnen sind die uns vermittelten und selbst vertieften industriegeschichtlichen Erkenntnisse festgehalten; sie sind in der IMC-Bibliothek abgelegt. In ihnen ist das Bemühen der Veranstalter zu erkennen, alle in der Region wesentlichen Industriezweige zu berücksichtigen.

Die Anzahl der FIM-Mitglieder liegt heute bei 160. Zur Mitgliederwerbung trug auch das Vereinsleben bei. Unsere zunächst internen Veranstaltungen öffneten wir weitgehend interessierten Gästen. Mit dem größeren Mitgliederpotential war es möglich, das IMC besser mit Rat und Tat zu unterstützen, weitere Arbeitsgruppen konnten gebildet werden. Hier sei besonders die unter Prof. Münch wirkende zur regionalen Industriegeschichte genannt; sie übernahm im FIM inzwischen die Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen.

Nach der Statistik nimmt jedes zweite Mitglied an mehreren der jährlich angebotenen Veranstaltungen teil. Das gewachsene Interesse - mitunter möchten mehr als 60 Personen an Exkursionen teilnehmen - führt zwangsläufig zu Problemen: die Einrichtungen sind für so viel Besucher selten aufnahmefähig, deshalb können wir zunehmend nur Mitglieder zulassen. All das bereitet uns nicht nur sehr viel Mühe, sondern zwingt auch zu Verständnis und zur Disziplin aller Interessierten.

Zu den Machern: Im Wesentlichen sind es die Herren Förster, Hauenschild, Hähnel, Kempe und Steinkohl. Sie sind jährlich an der Vorbereitung und Durchführung mindestens eines Vorhabens beteiligt. Es unterstützen mich aber auch Vertreter anderer AGr, wie die Herren Prof. Münch, Pützschler, Stölzel und Dr. Uhlig.

Ihnen allen sei hier Dank gesagt.


Dr. Günter Schmidt
Leiter der AGr Vereinsleben