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Brandenburg küsst die Energiefabrik in Knappenrode

Pressefoto, Fotograf: Detlef Hecht

'Wo Preußen Sachsen küsst' lautete das Motto der letzten Brandenburgischen Landesausstellung. Ganz in diesem Sinne agiert auch der länderübergreifende Tourismusverein 'Lausitzer Seenland'. Er betreibt u. a. die ENERGIE-Route, ein touristisches Marketingnetzwerk mit derzeit elf Originalschauplätzen zur Lausitzer Industriekultur: neun in Brandenburg und zwei in Sachsen. Hier heißt es: Vorsicht. Hochspannung! Betreten erlaubt! Das Sächsische Industriemuseum: Energiefabrik Knappenrode ist Mitglied.  Als solches nun auch seit dem 17. Juni Gründungsmitglied des Touristischen Netzwerkes Industriekultur Brandenburg.

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Gründung und die Aktivitäten des Touristischen Netzwerkes Industriekultur Brandenburg in den Jahren 2017/2018. Das Netzwerk wird zukünftig mit überregionalen Akteuren kooperieren, wie z. B. der Europäischen Route der Industriekultur [ERIH] und dem Berliner Zentrum Industriekultur [biz]. Fachlicher Austausch, gemeinsame Vermarktung, Kräfte bündeln und Lausitzer Identität stärken über Ländergrenzen hinweg, das sind die Ziele und Vorteile eines solchen Verbundes.

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen förderte in diesem Kontext die Entwicklung der Entdeckertouren.  Auf diesen können nun die Gäste ganz individuell die Stationen und deren unmittelbare Region gut ausgerüstet und gezielt erradeln. So auch in Knappenrode unter dem Motto: Geschichte der Braunkohle, der Menschen und der Technik, führt der Weg über das weiträumige Gelände der Energiefabrik über die Werkskolonie bis hin zur Krabat-Mühle in Schwarzkollm.