Goldrausch in Sachsen | 15. Februar bis 30. September 2014

Foto: Zinngrube Ehrenfriedersdorf
Foto: Zinngrube Ehrenfriedersdorf

Goldrausch in Sachsen?

Natürlich kann von einem echten Goldrausch, wie er sich zum Beispiel am Klondike-River in Alaska im Jahre 1897 abgespielt hat, keine Rede sein. Aber Gold fasziniert die Menschen, auch wenn es nur in noch so geringem Maß gefunden werden kann.

Für unsere Region gilt der schöne Spruch: 'Sachsen ist reich an armen Goldlagerstätten!'

Seit vielen Jahren sind 'Hobbygoldwäscher' unterwegs auf der Suche nach Gold und es stellt sich die Frage, wo man mit einfachen Mitteln Gold finden kann und welche Ausrüstung notwendig ist.

Von der Goldwäscherei ist in Sachsen noch niemand reich geworden, aber der Beitrag zur Erforschung und Dokumentation der einzelnen Lagerstätten und der regionalen Geologie, der von diesem Personenkreis geleistet wird, ist durchaus beachtenswert.

Goldlagerstätten in Sachsen

In verschiedenen Erzlagerstätten und Festgesteinen kann Gold in gediegener Form, also als Metall auftreten und wird in diesem Fall als Freigold bezeichnet. Quarzreiche hydrothemale Lösungen können Gold enthalten und transportieren. Das Gold stammt entweder aus dem der Erzgebirgsbildung folgenden Vulkanismus oder wurde von den Lösungen aus dem Deckgebirge aufgenommen.

Oft liegt das Gold aber als feindisperser Anteil von sulfidischen Mineralen vor. Dazu zählen die Minerale Pyrit, Arsenopyrit, Chalkopyrit, Tennantit und Tetraederit. Makroskopisch ist hier das Gold nicht zu sehen, es lässt sich aber von dem im Hüttenprozess erzeugten Silber oder Kupfer trennen.

 

Foto: Zinngrube Ehrenfriedersdorf