Zinn-Welten. Zinnfiguren erzählen Geschichte[n] |
20. Januar – 14. April 2013

Sonderausstellung im Galerieraum

Extra: Dioramen

Zinnfiguren – seit 200 Jahren Spielzeug und Sammlerobjekt

Dem Lernspielzeug, mit dem Kindern die 'große weite Welt' näher gebracht werden sollte, gesellte sich im 19. Jahrhundert der Zinnsoldat hinzu. Heute reicht die Palette bis zur Fantasy-Figur.

Die Ausstellung des Sammlers Frank Schröder aus Chemnitz zeigt Figuren und Szenen aus über 2000 Jahren Weltgeschichte in Form von Dioramen, Szenen sowie einzelnen Figuren. Bei den historischen Figurenensembles handelt es sich um originale Fabrikbemalungen aus der Zeit vor 1945 der Firmen Ernst Heinrichsen - Zinnfiguren aus Nürnberg, Kieler Zinnsoldaten A. Ochel sowie Georg Heyde in Dresden. Insidern sind die Namen von bekannten Graveuren vertraut: Ludwig Frank, Franz Karl Mohr, Johannes Frauendorf und Erwin Ortmann aus Weimar.
Noch heute gibt es bedeutende Firmen, die Zinnfiguren herstellen: Frank Bähr & Lutz Schmidtchen GbR in Leipzig, Egon Krannich in Schmölen und die Berliner Zinnfiguren.
Ergänzung findet die Ausstellung durch Leihgaben des Schlossbergmuseums Chemnitz und des Besucherbergwerks Zinngrube Ehrenfriedersdorf. Unser besonderer Dank gilt Frank Schröder für die Bereitstellung seiner umfangreichen Sammlung, die sich aus historischen wie modernen Zinnfiguren sowie eigenen kreativen Arbeiten zusammensetzt.

[Fotografin: Daniela Schleich, Industriemuseum Chemnitz]

 

  • Szenen und Einzelfiguren aus 2000 Jahren Weltgeschichte
  • Figuren in original Fabrik- oder Sammlerbemalung