Mythos Hartmann - 200. Geburtstag des sächsischen Lokomotivkönigs | 23. August - 8. November 2009

Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum de la Folie Marco in Barr/Elsass, dem Schloßbergmuseum Chemnitz und dem Staatsarchiv Chemnitz

5. Februar - 30. Mai 2010
Richard Hartmann – der sächsische Lokomotivkönig Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden

13. Juni bis 16. August 2009
Ausstellung zu Gast im Musée de la Folie Marco im elsässischen Barr

Porträt Richard Hartmann [1862]

Anlässlich des 200. Geburtstages Richard Hartmanns lud das Industriemuseum Chemnitz zu einer Zeitreise in das 19. Jahrhundert ein. Als Chemnitz den Beinamen 'Sächsisches Manchester' erhielt, zog die stürmisch wachsende Stadt kluge Köpfe aus allen Himmelsrichtungen an, darunter den 1809 im elsässischen Barr geborenen Handwerksgesellen Richard Hartmann. Er gründete 1837 eine Maschinenbaufabrik und wurde später der größte Fabrikant der Stadt, weltweit bekannt vor allem durch den Lokomotivenbau.

In seinem Jubiläumsjahr erinnerten seltene und noch nie gezeigte Exponate an Hartmanns facettenreiche Persönlichkeit. Von der französischen Geburtsurkunde über technische Zeichnungen seiner ersten Lokomotive 1847 bis hin zu Firmenerzeugnissen wie einem Gewehr von 1848, der frühen Textilmaschine 'Continue' um 1851, einer Dampfmaschine und vielem mehr. 'Hartmann macht einfach alles' hieß es. Dazu kamen Dokumente der Firma, wie ein Geschäftsbuch von 1842, die Gründungsaktie der AG von 1870 sowie ehemaliger Kunstbesitz der Familie.

 

Zeichnung der ersten Lokomotive 'Glückauf' [1847]
Hartmann-Gewehr [1849]
Gründungsaktie [1870]

Der Name Hartmann bleibt über seinen Tod 1878 hinaus bedeutend. Die Ausstellung würdigte die Sächsische Maschinenfabrik vorm Rich. Hartmann AG, die bis 1930 bestand. Schließlich wurde an Hartmanns bekanntesten Sohn Gustav, erfolgreicher Manager bei Krupp und der Dresdner Bank sowie 1896 Gründer eines großen Lokomotivwerkes in Lugansk, erinnert.

 

Das gleichnamige Buch zur Ausstellung erschien im Verlag Heimatland Sachsen zum Preis von 24,95 € und ist im Museumsshop erhältlich.


Wir danken den Sponsoren des Richard-Hartmann-Jahres: