Mit Chemnitz ist zu rechnen – Von der Rechenmaschine zum Supercomputer | 16. Juni bis 19. September 2012

Eine Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Industriemuseum Chemnitz e. V. und der TU Chemnitz

 

DIE ERFOLGSGESCHICHTE GEHT WEITER

Superrechner aus der Chemnitzer Gegenwart; Fa. MEGWARE [Foto: MEGWARE Computer GmbH]

Nach dem Ende von Robotron schreiben zahlreiche kleine und mittlere Firmen die Geschichte erfolgreich fort: Chemnitz entwickelt und liefert Software und Superrechner für die Industrie und für die Forschung - und dies nicht nur für den Standort Chemnitz, sondern in viele Länder Europas. Beispiele aus der Praxis - wie Simulationen für den Fahrzeugbau oder kommunizierende Automobile - setzten den Besucher über moderne Anwendungen und Lösungen in Kenntnis.

Dazu gehört auch der in der Region stark vertretene Maschinenbau, der unverändert von der Informationstechnik profitiert. Deshalb wurden hierzu einige Wegmarken der NC-Steuerungstechnik von den ersten Versuchen bei Numerik bis zu topaktuellen Produkten von Siemens Chemnitz präsentiert und vorgeführt.

Der Besucher erhielt einen Einblick über den technologischen Fortschritt der Speicher- und Fertigungstechnik. Erläutert wurden die klassischen Medien Lochband und Lochkarte, Ferritkernspeicher, Magnettrommel, Magnetband und Magnetplatte, aber auch der Weg von der Diskette zum USB-Stick. Zahlreiche Beispiele zur Fertigung von Kontaktbauelementen und Leiterplatten, aber auch Einblicke in Lötverfahren und Verdrahtungstechnik, deren spezielle Technologie in unserer Stadt entwickelt wurde, vervollständigten die Übersicht.