Mit Chemnitz ist zu rechnen – Von der Rechenmaschine zum Supercomputer | 16. Juni bis 19. September 2012

Eine Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Industriemuseum Chemnitz e. V. und der TU Chemnitz

 

MIT CHEMNITZ IST ZU RECHNEN

So fing alles in Chemnitz an: Continental Addiermaschine mit Volltastatur Fa. Wanderer-Werke AG, 1918/1920 [Foto: Industriemuseum Chemnitz]

Chemnitz blickt auf eine reichhaltige 100jährige Geschichte der Rechen- und Computertechnik zurück. Am Beginn standen die ersten mechanischen Rechenmaschinen der Wanderer- sowie der Astra-Werke mit den Markennamen Continental und Astra. Die Maschinen erledigten vor allem die wachsenden Aufgaben in Verwaltung und Büros. Produziert in Hunderttausenden von Exemplaren, bildeten sie über Jahrzehnte - neben dem Maschinen- und Fahrzeugbau - ein zuverlässiges Rückgrat der Chemnitzer Exportwirtschaft.

Dem Besucher wurde eine stattliche Ahnenreihe aus dem Zeitalter von Mechanik und Elektrik präsentiert. Herausragendes Exponat war die legendäre Buchungsmaschine Astra/Ascota Klasse 170, gefertigt von 1955 bis 1983 in 332 742 Exemplaren und exportiert in über 100 Länder der Welt.