Born of Fire - Pittsburgh und Sachsen in Bildern der Kunst |
6. September bis 9. November 2008

Ein anderes Erinnern?

[Thomas Hart Benton, Strike 1933]
[Paul Anton Skerl, Johanngeorgenstadt, um 1820, Staatliche Kunstsammlungen Dresden]

Anders als in Sachsen oder im Ruhrgebiet gibt es in Pittsburgh kaum noch bauliche Hinterlassenschaften der einstigen 'Work City of the World'. Die City mit ca. 330 000 Einwohnern in einem Ballungsraum von nahezu 2,5 Millionen ist acht Autostunden von New York, fünf von Washington und viereinhalb von den Niagara-Fällen entfernt. Sie wirbt damit, dass sie sich von einer schmutzigen Industriestadt zu einer der freundlichsten Städte Amerikas entwickelt hat. Da scheint die Vergangenheit der Stahlwerke, der Koks- und Hochöfen eher zu stören. Deshalb ist es das Verdienst des Museums in Greensburg, eine Epoche wieder vor Augen zu führen, die schon fast ganz in Vergessenheit geraten, ja verdrängt worden war.

Im Unterschied zu Pittsburgh gründet die europäische Erinnerung an das industrielle Zeitalter trotz aller Denkmalfrevel viel stärker auf architektonischen Relikten, auf umgenutzten Denkmälern und nicht zuletzt auf einer großen Zahl von Technik- und Industriemuseen.

 

 

 

 

 

 

Born of fire
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