Born of Fire - Pittsburgh und Sachsen in Bildern der Kunst |
6. September bis 9. November 2008

Sonderausstellung des Industriemuseums Chemnitz in Kooperation mit dem Westmoreland Museum of American Art und dem Rheinischen Industriemuseum Oberhausen

[Aaron Harry Gorson, Industrial Scene, Pittsburgh, 1928]

Born of fire - das Feuer der Industrie revolutionierte die Welt diesseits und jenseits des Atlantiks. Mit Stahl und Eisen wurde das moderne Europa wie das moderne Amerika geschaffen.

Zum zweiten Mal in Europa präsentierte das Westmoreland Museum of American Art, Greensburg (Pennsylvania) 60 Gemälde, Grafiken und Fotos aus der amerikanischen Stahlmetropole Pittsburgh. Das Industriemuseum Chemnitz stellte diesen Kunstwerke aus Sachsen gegenüber. Im Erzgebirge wurde neben Silber, Zinn, Kupfer und u. a. auch Eisenerz abgebaut. Eisenhütten und Hammerwerke zogen sich entlang des Erzgebirgskamms bis in den Dresdener Raum. Aber während sich Pittsburgh am Ende des 19. Jahrhunderts zu einem der größten Schwerindustriebezirke der Welt entwickelte, verlegten sich die sächsischen Eisen- und Stahlwerke zunehmend auf die Verarbeitung angekauften Roheisens zu Halbwaren und Gießereiprodukten.

Born of fire
Pittsburgh - ein Synonym für Amerika
Industrie-Ästhetik
Rasantes Ende
Ein anderes Erinnern?
Das 'Sächsische Manchester'
Helden der Arbeit