BABY an Bord - mobile Kindheit | 21. Nov. 2007 bis 31. März 2008

Ausstellung in Kooperation mit dem "KINDER ! WAGEN e. V."

"Mobilität ist in unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit geworden. Es ist normal, ständig unterwegs zu sein - beruflich oder privat,"
[Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ursula von der Leyen]

Mit dem Slogan "Von Anfang an immer unterwegs" wirbt auch ein Hersteller für Kindertransportmittel. Denn an der Mobilität der Erwachsenen haben bereits die Kleinsten teil. Im Tragetuch werden sie zu Veranstaltungen mitgenommen, im Kinderwagen durch die Stadt geschoben und im Autokindersitz auf unseren Straßen befördert.

 

[Fotos: privat]
[Fotos: privat]

Der Kinderwagen gehört seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den unverzichtbaren Utensilien in jeder Familie mit kleinen Kindern. Mit ihm gelingt es den Erwachsenen, mobil zu sein. Seine Form hat sich mit der Mode und der Entwicklung der Technik immer wieder verändert. Wurde zunächst aus dem Ziehwägelchen ein Kinderwagen, den frau schob, glichen die Kinderwagen in den 1950er Jahren den Automobilen der Zeit. Heute sind die superschicken Babykutschen funktional und erfüllen die Kriterien größtmöglicher Flexibilität und Mobilität. Die Kindertransportmittel spiegeln dabei den Zeitgeist, sind Boten des technischen Fortschritts und Ausdruck des sozialen Prestiges seiner Benutzerinnen und auch zunehmend seiner Benutzer. Und nicht zuletzt geben sie Auskunft über die Stellung des Kindes in einer Gesellschaft.

 

Wer sein Kind liebt, der schiebt

Luft und Licht für das Kind

Die 'Neue Frau'

Sehnsucht nach Normalität und Mobilität

Bewegung kommt in die Gesellschaft

 

zurück zum Archiv