Pressemitteilungen des Industriemuseums Chemnitz

Pressemitteilung vom 04.10.2018

Ich bin ganz von Glas. Der 7. Internationale Marianne Brandt Wettbewerb 2019

Chemnitz, 1. Oktober 2018

PRESSEMITTEILUNG

Ich bin ganz von Glas
Der 7. Internationale Marianne Brandt Wettbewerb 2019


Auftaktveranstaltung zum 7. Internationalen Marianne Brandt Wettbewerb:
5. Oktober 2018, 18:30 Uhr
Ort: Industriemuseum Chemnitz, Seminarraum

2019, wenn überall in Deutschland und der Welt an das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses erinnert wird, widmet sich der 7. Internationale Marianne Brandt Wettbewerb den funktionalen und metaphorischen Möglichkeiten des Werkstoffs Glas, der wie kein anderes Material die visionären Anfänge der deutschen Gestaltungsschule geprägt hat. Unter dem Thema „Ich bin ganz von Glas“, das ein Gedicht von Marianne Brandt zitiert, werden Preise in den Kategorien Design, Fotografie und Kunst sowie einige Sonderpreise vergeben. Der Wettbewerb, kuratiert vom Villa Arte e. V.,  ruft weltweit junge Künstlerinnen und Künstler zur Teilnahme auf. Seit 2001 werden die ausgewählten Wettbewerbsbeiträge im Turnus von drei Jahren im Industriemuseum Chemnitz präsentiert.

Am 5. Oktober 2018, um  18:30 Uhr, stellt die Kuratorin Linda Pense, Villa Arte e. V.,  im Industriemuseum Chemnitz das Thema des 7. Wettbewerbs „Ich bin ganz von Glas“ vor, der am 1. Oktober 2018 - dem 125. Geburtstag von Marianne Brandt - begonnen hat.
Torsten Blume, künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bauhaus Dessau, wird an diesem Tag über Glas als ein utopisches Material am Bauhaus der 1920er Jahre sprechen. Anschließend liest und kommentiert Stefan Gläsel, Phonetiker für Hörfunk, bislang nicht veröffentlichte Gedichte von Marianne Brandt. Im Mittelpunkt steht dabei jenes, das dem aktuellen Wettbewerb seine Überschrift „Ich bin ganz von Glas“  gegeben hat.

Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer werden in ganz besonderer Weise in das diesjährige Programm des Marianne Brandt Wettbewerbs und die Wettbewerbsausstellung einbezogen: Im Oktober 2018 beginnt das Projekt „Chemnitzer Glasschätze“. Alle Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind aufgerufen, sich zuhause umzusehen und nachzudenken, ob sie gläserne Dinge besitzen, die ihnen besonders wichtig sind und zu denen sie eine kleine Geschichte erzählen können. Wer etwas findet, ist eingeladen, Bilder der Objekte, oder ggf. die Dinge selbst zu einem der „Salons in Glas“ in Chemnitz mitzubringen und vorzustellen. Von Oktober 2018 bis Ende September 2019 entsteht so unter Leitung von Luise Grudzinski in der Bar Lokomov  - in Kooperation mit dem Klub Solitaer e. V. und dem Kreatives Chemnitz e. V.  - eine Sammlung „Chemnitzer Glasschätze“. Ab dem 28. September 2019 werden dann ausgewählte Stücke im Industriemuseum Chemnitz zusammen mit der Wettbewerbsausstellung präsentiert werden.
Die Veranstaltung „Marianne Brandt – Salon in Glas“ findet ab November 2018 neben Chemnitz auch in der ACC Galerie in Weimar, dem IIT Institute of Design Chicago/USA und dem CIT Crawford Cork/Irland statt, bei dem in Vorträgen und Gesprächen mit Gästen die Frage verhandelt wird, was uns am Glas und am Gläsernen fasziniert.

Eine Kooperation mit dem Industriemuseum Chemnitz sowie dem Klub Solitaer e. V. und dem Kreativen Chemnitz e. V.
Gefördert durch die die Stadt Chemnitz und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Der Eintritt zur Veranstaltung, am 5.10.2018, im Seminarraum des Industriemuseums Chemnitz ist kostenfrei.