Mensch und Maschine

Fotografin: Hannelore Zschocke
Saxonia Rechenmaschine; Fotograf: Dirk Hanus

'Wir werden im Denken und Handeln die Diener der Maschine, die wir entwickelt haben, um uns zu dienen.' [J. K. Galbraith]

Der Mensch nutzt seit der Steinzeit Werkzeuge, um sich die Arbeit zu erleichtern. Mit der industriellen Revolution und der Entwicklung immer leistungsfähigerer Maschinen verändert sich sein Leben grundlegend. Fabriken verdrängen zunehmend nicht nur Heimarbeit und Manufakturen, sondern auch Teile des Handwerks. Erdacht von kreativen Erfindern und erbaut von Menschenhand übernehmen Maschinen einen immer größeren Teil der Arbeit. Andererseits muss sich der Fabrikarbeiter dem Rhythmus der Maschinen anpassen. Ihr Takt und die Stechuhr regeln seinen Arbeitsalltag. Maschinen tragen entscheidend zur Erhöhung der Produktivität und damit zur Steigerung des Wohlstands bei. Sie nehmen dem Menschen schwere und gefährliche Tätigkeiten ab, sind präzise und zuverlässig. Wie einst die Werkzeugmaschine, verändern heute Informationstechnologien die Welt.