Hell und Dunkel

Überkopflader; Fotograf: Dirk Hanus
Lasttrennschalter; Fotograf: Dirk Hanus

Aus der Tiefe

Sachsen ist seit 850 Jahren Bergbauland. Vom sächsischen Bergbau gehen technische und organisatorische Innovationen aus, die weltweit Verbreitung finden. Silber und Nichteisenerze sind lange Zeit die wichtigsten Einnahmequellen. Dies änderte sich mit der allmählichen Erschöpfung der Erzlagerstätten. Seit 1830 sichert die Erschließung von Steinkohlenvorkommen bei Zwickau, Lugau und Oelsnitz/Erzgebirge den Fortgang der Industrialisierung Sachsens. Später wird Braunkohle der wichtigste Energieträger. Ab 1946 werden von der sowjetischen Wismut AG Uranerze gewonnen. Das Unternehmen steigt zum größten Uranproduzenten der Welt auf und verursacht große wirtschaftliche und ökologische Belastungen. Der Bergbau auf Steinkohle endet 1978, der auf Uranerze 1991.

Nach 1990 werden die Bergbaulandschaften aufwendig rekultiviert. Die weltweit steigende Nachfrage nach seltenen Erden, Erzen und Spaten kann auch für das Erzgebirge neue Perspektiven eröffnen.